Claudio Köstenberger fährt zu den „Beach World Games“

Der 31-jährige Sattendorfer Claudio Köstenberger vertritt Kärnten bei den „Beach World Games“ in Katar.

World Beach Games feiern Premiere.

Österreich wird bei der Premiere der ANOC World Beach Games in Doha (12. bis 17. Oktober 2019) mit einem 5-köpfigen Team – 3 Frauen, 2 Männer – in insgesamt vier Sportarten vertreten sein: Jeannie Kessler (Beach-Wrestling), Johanna Färber und Florian Klingler (Bouldern), David Brandl (Freiwasserschwimmen) und Claudio Köstenberger (Wasserski).

Das insgesamt 14-köpfige Team Austria wird von ÖOC-Präsident Karl Stoss und ÖOC-Generalsekretär Peter Mennel angeführt, als Chef de Mission ist erstmals Anna-Maria Pollany im Einsatz. Die Vorfreude auf die World Beach Games ist bei allen riesengroß.

„Das Konzept ist sehr gut: die Faszination Beach in Kombination mit neuen Sportarten und tollen Sportstätten – wir werden Wettkämpfe auf höchstem Niveau erleben, mit innovativen Formaten und vielen neuen Inputs“, sagt ÖOC-Präsident Stoss.

Einkleidung im Olympia-Format

„Die Beach Games haben in Asien eine lange Tradition, aber in dieser Form es ist ein völlig neues Format mit Sportarten, die künftig in den Kreis der olympischen Sportarten aufsteigen könnten“, so ÖOC-Generalsekretär Peter Mennel.

Olympisch war auch die Einkleidung des Teams im Vienna Marriott Hotel. Das Ausstattungspaket für Doha umfasst 30 Einzelteile – Sport- und Trainingsbekleidung von ERIMA, Laufschuhe und Flip-Flops von Salomon, Kompressionssocken von Lenz, eine Rebel-Sonnenbrille und Sporternährung von Peeroton – im Wert von 1.400 Euro.

Mennel: „Der Athlet steht bei uns immer im Mittelpunkt, deswegen sind wir immer bestrebt, egal ob Olympische Spiele, Jugendspiele oder eben jetzt bei den Beach Games, beste Ausstattung und besten Service zu bieten. Da machen wir keinen Unterschied.“

Premiere als Chef de Mission

Für die Betreuung vor Ort zeichnet erstmals Anna-Maria Pollany als Chef de Mission verantwortlich – nach Stationen als Young Ambassador bei verschiedenen olympischen Jugendveranstaltungen und Teil des ÖOC-Teams bei den Olympischen Spielen 2018 in Pyeongchang wird sich die 26-Jährige in Doha um die Sportlerinnen und Sportler kümmern.

„Wir sind ein kleines Team, aber sehr effizient – und ich bin überzeugt, dass wir sportlich um die vorderen Plätze mitmischen werden.“

Schwimmer David Brandl war bereits drei Mal bei Olympischen Spielen, nämlich 2008 in Peking, 2012 in London und 2016 in Rio de Janeiro. Die World Beach Games sollen für den Oberösterreicher ein Zwischenschritt auf dem Weg zu den Olympischen Sommerspielen 2020 in Tokio sein: „Olympische Veranstaltungen haben eine besondere Magie, das geht los, wenn man das erste Mal in das Team-Shirt schlüpft und die fünf Ringe auf der Brust hat. Ich kenne Doha, es werden super Wettkämpfe“, freut sich Brandl, dass er sich für das Rennen über 5 Kilometer qualifizieren konnte.

350 Medaillenentscheidungen in 13 Sportarten

Die Premiere der ANOC World Beach Games wird ein globales Sportfest mit 97 teilnehmenden Nationen und mehr als 1.200 Athletinnen und Athleten. An 6 Wettkampftagen fallen insgesamt 350 Medaillen-Entscheidungen. Die 13 Sportarten werden an vier Sportstätten ausgetragen: Katara Beach, Al-Gharafa, Aspire Zone, Ritz Carlton Canal.

Nach dem Rückzug von San Diego war Katar im Juni kurzfristig als Gastgeber der ersten Ausgabe der World Beach Games, die von der Vereinigung der Nationalen Olympischen Komitees durchgeführt werden, eingesprungen.

Quelle: Olympia.at

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