Anton Matzneller an Lungenkrankheit Covid-19 verstorben

Anton Matzneller

Anton Matzneller, Pfarrer i. R. in Südtiroler Heimat an Lungenkrankheit Covid-19 verstorben

Der ehemalige Pfarrer von Saak und St. Paul an der Gail, Kons. Rat Anton Matzneller, ist am Samstag, dem 28. März, in seiner Südtiroler Heimat in einem Pflegeheim in Montan, 20 km südlich von Bozen, im 87. Lebensjahr an der Lungenkrankheit Covid-19 verstorben. 

Matzneller, am 4. Juli 1933 in Aldein in Südtirol geboren, maturierte 1955 am „Johanneum“ in Südtirol. Anschließend studierte er von 1955 bis 1961 Theologie in Innsbruck und London. Nach seiner Priesterweihe 1961 in Innsbruck wirkte Matzneller als Kaplan in Sagritz, Heiligenblut, Hüttenberg, Wolfsberg und Spittal/Drau. Von 1965 bis 1970 war er Pfarrer in Oberdrauburg und Ötting. Außerdem war er als Jugendseelsorger für das Dekanat Greifenburg tätig.
Von 1970 bis 1981 betreute Matzneller die Pfarre Bodensdorf  St. Josef am Ossiacher See und zwischenzeitlich überdies die Pfarren Tiffen und Sattendorf. Von 1981 bis 1989 war er für die Pfarre Kötschach und von 1984 bis 1989 auch für die Pfarre St. Jakob im Lesachtal verantwortlich. Von 1989 bis 1996 wirkte Matzneller in St. Salvator, St. Stefan bei Dürnstein und Zienitzen. Anschließend war er drei Jahre lang Pfarrer in St. Lorenzen im Gitschtal und Weißbriach. Von 1997 bis zu seiner Pensionierung im September 2007 war Matzneller für die Pfarren Saak und St. Paul an der Gail verantwortlich. Seit seinem Ruhestand lebte er wieder in Südtirol.
In Anerkennung seiner Leistungen wurde Matzneller 1992 zum Bischöflichen Geistlichen Rat und 1999 zum Bischöflichen Konsistorialrat ernannt.

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